Arbeitsgruppe Göstl

Mechanoresponsive (Bio)materialien
Expertise

Die AG Göstl arbeitet an der Schnittstelle von Organischer Synthesechemie, Polymerchemie, Photophysik und Materialwissenschaften. Sie hat es sich zum Ziel gesetzt, die Wechselwirkungen von mechanischer Belastung mit (Bio)materialien zu verstehen und nutzbar zu machen. Durch die gezielte Synthese kleiner Moleküle, die als Sollbruchstellen in Polymerarchitekturen fungieren, verfolgen wir Prozesse und Materialveränderungen skaleninvariant von der Makroebene bis zum Einzelmolekül. Mit optischen Kraftsonden wollen wir einerseits artifizielle Polymersysteme analysieren und mithilfe von „molekularer Fraktographie“ aufklären, wie diese auf unterschiedlichen Formen mechanischer Belastung reagieren. Andererseits aktivieren wir (bio)chemische Prozesse durch kraftinduzierte selektive Bindungsspaltungen, wodurch reaktive Zentren generiert werden, die wir wiederum zur Verbesserung von Polymersystemen nutzen. Die Gruppenmitglieder der AG Göstl arbeiten Hand in Hand und bündeln ihre einzigartigen Kompetenzen, um diese transdisziplinären Ziele zu erreichen. Der Kern der Gruppe hat seine Kompetenz in der Organischen Synthesechemie und Polymerchemie, um die Gestaltung und Darstellung der funktionalen Materialien zu gewährleisten. Darüber hinaus wird die substanzielle Analyse und Definition von Forschungsfragen in einem multidisziplinären Kontext von Experten aus Kolloid- und Materialwissenschaften garantiert.

Nachwuchsgruppenleiter

Dr. Robert Göstl

T
+49 241 80-23345
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