Doktorand*in im Fachbereich der Chemie oder der Biowissenschaften

Working group: AG Herrmann

Das DWI – Leibniz Institut für Interaktive Materialien ist eine von Bund und Ländern finanzierte Forschungseinrichtung der Leibniz-Gemeinschaft mit Sitz auf dem Campus Melaten der RWTH Aachen. Internationale Nachwuchswissenschaftler und erfahrene Wissenschaftler verschiedener Disziplinen entwickeln hier interaktive Materialien nach den Prinzipien der Natur. Es ist ein Ort, an dem Menschen mit unterschiedlichen Talenten, Erfahrungen und Kompetenzen zusammenarbeiten, um voneinander zu lernen und gemeinsam neues Wissen und neue Methoden für ein besseres Leben in unserer Welt zu schaffen.

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung als

Doktorand*in (d/m/w) im Fachbereich Chemie oder der Biowissenschaften

Das DWI bietet Ihnen vielfältige Möglichkeiten, sich in einem interdisziplinären Umfeld beruflich und persönlich weiterzuentwickeln.

Die Doktorand*innen-Stelle steht ab sofort zur Verfügung.

Die Arbeitsgruppe von Herrn Prof. Herrmann befasst sich mit der Synthese bioorganischer Hybridstrukturen und gentechnisch maßgeschneiderter Proteine durch die Zusammenführung chemischer und biologischer Prozesse. Ein Schwerpunkt dieser Arbeiten sind hochgeladene Peptide, deren Anwendung in der Medizintechnik als funktionale Bausteine von Koazervaten vorangetrieben werden soll. Ziel dieser Entwicklung sind Fasern, die eine Anwendung in Implantaten finden oder biokompatible Gewebekleber.

Ihre Aufgaben:

Wir suchen eine/n hochmotivierte/n Promovierende/n für die Forschung an hochgeladenen rekombinanten Peptiden, die im Rahmen eines anwendungsorientierten Projektes zur Herstellung von funktionellen Koazervatfasern eingesetzt werden sollen und darauf aufbauend hinsichtlich einer Anwendung als biokompatibler Wundkleber untersucht werden sollen. Die Arbeiten umfassen

  • Design und biotechnologische Synthese funktioneller hochgeladener Peptide
  • Charakterisierung der funktionellen Peptide mittels molekular-chemischer und biologischer Methoden
  • Darstellung von Koazervaten und Koazervatfasern und Charakterisierung der relevanten Materialeigenschaften 
  • Entwicklung und Etablierung anwendungsbezogener Charakterisierungs- und Testmethoden
  • In vitro Charakterisierung

Ihr Profil:

  • Master-Abschluss in Chemie, Biologie oder Biotechnologie
  • Erfahrung mit Methoden der molekularen Biotechnologie sind von Vorteil
  • Selbständige und präzise Arbeitsweise und ein hohes Maß an Engagement
  • Sehr gute Kommunikationsfähigkeit in Deutsch und Englisch
  • Ausgezeichnete Kooperations- und Teamfähigkeit

Das DWI bietet:

  • Eine anspruchsvolle Aufgabenstellung eingebettet in eine unterstützende wissenschaftliche und technische Infrastruktur.
  • Eine offene und teamorientierte Arbeitsatmosphäre in einem internationalen Umfeld.
  • Die Möglichkeit zur Mitarbeit in einem interdisziplinären Projekt und zum fachlichen Austausch über das Institut hinweg durch Teilnahme an (internationalen) Konferenzen.
  • Ein strukturiertes Promotionsprogramm und Weiterbildungs- und Qualifizierungsangebote in Kooperation mit der RWTH Aachen.
  • Eine Vergütung in Anlehnung an den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L).

Das DWI unterstützt Sie dabei, sich weiter zu qualifizieren. Wir bieten unseren Mitarbeiter*innen ein breites Spektrum von Karrieremöglichkeiten in einer ansprechenden Arbeitsatmosphäre https://www.dwi.rwth-aachen.de/seite/institutskultur. Ein Überblick über unsere Maßnahmen zur Gleichstellung und zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist zu finden unter https://www.dwi.rwth-aachen.de/seite/arbeiten-am-dwi.

Das DWI – Leibniz-Institut wertschätzt Vielfalt und begrüßt daher alle Bewerbungen – unabhängig von Geschlecht, Behinderung, Nationalität oder ethnischer und sozialer Herkunft.

For more information please contact
Stellv. wiss. Direktor | Mitglied der Wiss. Leitung

Prof. Dr. Andreas Herrmann

T
+49 241 80-23304
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Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen ausschließlich im PDF-Format und in einer Datei per E-Mail an Prof. Dr. Andreas Herrmann via @email.